Nomex® Sicherheit Für Die Fertigungsindustrie

Um ein Feuer auszulösen, braucht es drei notwendige Elemente: Hitze, Sauerstoff und Brennstoff. Aufgrund der genutzten Fertigungsprozesse und Materialien sind diese Elemente in der Fertigungsindustrie oft vorhanden. Dadurch kommt es in diesem Arbeitsumfeld zu erhöhten Hitze- und Flammengefahren. Ein gutes Beispiel ist die Automobilindustrie, in der fast immer Benzine, Lösungsmittel, Farben und Lacke sowie Motoröl im Spiel sind, die allesamt hochentzündlich sind und ein unmittelbares Brandrisiko darstellen. Oft werden hier außerdem Schweiß- und Lötarbeiten verrichtet, deren wärmeabstrahlende Geräte oder Maschinen potenzielle Zündquellen sind. Staubbildung, Abfallprodukte und andere entzündliche Materialien sowie die Nutzung von elektrischen Schaltanlagen und Maschinen sind in der Fertigungsindustrie an der Tagesordnung und können ein erhebliches Brandrisiko darstellen, wenn nicht angemessen mit ihnen umgegangen wird. Die Gefahrenerhebung und strenge Kontrollen sind in Produktionsstätten besonders wichtig, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Genehmigung für Heißarbeiten

Bei Heißarbeiten handelt es sich um Arbeiten, die ausreichend Hitze, Funken oder Flammen generieren, um ein Feuer auszulösen. In einigen Fällen legen Unternehmen Wert darauf, Heißarbeiten besonders zu überwachen. Das kann zum Beispiel durch die Einführung eines Genehmigungssystems erfolgen, der sogenannten Genehmigung für Heißarbeiten. Es soll damit sichergestellt werden, dass Arbeiten wie Schweißen und Brennschneiden nur durchgeführt werden dürfen, wenn alle potenziellen Risiken identifiziert und Maßnahmen zur Risikokontrolle oder –eliminierung getroffen wurden. Die Genehmigung spezifiziert die Art der vorzunehmenden Arbeiten, alle notwendigen Gesundheits- und Sicherheitsvorkehrungen inklusive der erforderlichen Schutzbekleidung und alle verantwortlichen Schlüsselpersonen, die den sicheren Arbeitsbeginn sowie die Durchführung bis zum Abschluss überwachen.

Schutz und Tragekomfort

Schutzbekleidung aus Nomex® bietet nachweislichen Schutz gegen intensive Hitze- und Flammeneinwirkung, geschmolzene Metallspritzer und Chemikalien. Das macht es zum perfekten Schutz für die Fertigungsindustrie. Als Barriereschutz gegen schädliche chemische Penetration sind speziell laminierte Nomex®-Gewebe mit besonderen Oberflächen verfügbar. Schutzbekleidung aus Nomex® bietet niedrigstes Tragegewicht bei höchster Schutzleistung, was in einem heißen und feuchten Arbeitsumfeld besonders vorteilhaft ist. Atmungsaktivität für verringerte Hitzebelastung und die Fähigkeit, Feuchtigkeit im Stoff effektiv abzuleiten, bieten dem Arbeiter optimalen Tragekomfort. Dies kann dem Unternehmen erhebliche Kosten sparen, hitzebedingte Krankheiten und Produktivitätseinschränkungen der Arbeiter durch Stress und Unwohlsein reduziert werden.

Da der Hitze- und Flammschutz von Nomex® in der Nomex®-Faser selbst liegt, kann er niemals ausgewaschen oder abgetragen werden.